Reiki (Vorsorge)

Reiki ist eine Behandlungsmethode aus der Alternativmedizin. Erfinder ist Dr. Mikao Usui, ein christlicher Mönch aus Japan. Der Begriff Reiki setzt sich zusammen aus „rei" für Geist, Seele und „ki" für Lebensenergie. Frei übersetzt meint es universelle Lebensenergie. Ziel dieser Behandlungsmethode ist es, neben dem allgemeinen Wohlbefinden des Patienten, Krankheiten vorzubeugen und zu heilen. Dabei arbeitet der Therapeut allein mit seinen Händen.

Was genau ist Reiki?
Überlieferungen zufolge gibt es Reiki schon seit 2500 Jahren. Aber erst Dr. Mikao Usui hat diese Heilmethode Anfang des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt. Es handelt sich hierbei um eine reine Heilmethode, die weder etwas mit Religion, noch mit einem anderen Kult zu tun hat.

Ziel von Reiki ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Allein durch das Auflegen der Hände seitens des Therapeuten, so genannter Reiki - Gebender, sollen die Selbstheilungskräfte des Patientenkörpers aktiviert werden.

Es wird die Vorstellung vertreten, dass das Universum voll Energie ist, die alles am Leben erhält. Der Reiki – Gebende ist so eine Art Kanal, durch den die Energie hindurch fließt und der sie durch seine Hände an den Patienten weitergibt.

Jeder Mensch kann Reiki erlernen und es bedarf nur des Besuchs eines Seminars. Dabei muss der „Kanal" wieder geöffnet werden, indem er sich bei jedem Menschen im Laufe des Lebens zum Zwecke des Selbstschutzes immer mehr verschließt.

Die drei Reiki Grade
Nach Dr. Mikao Usui gibt es drei Grade bei Reiki, die in sich geschlossen und vollständig sind.

Der erste Grad steht für den körperlichen Bereich. Der Reiki - Schüler erhält vier Einweihungen, mit dem ihm Reiki ein Leben lang zur Verfügung gestellt wird. Er kann dann über seine Hände Menschen, Tiere und Pflanzen mit Reiki behandeln. Dabei wird ihm die Abfolge diverser Handpositionen gelehrt. Daneben lernt der Schüler einiges über die Grundsätze und die Geschichte des Reiki.

Der zweite Grad umfasst den mentalen Aspekt. Der Schüler erhält zwei weitere Einweihungen und lernt die drei Reikisymbole. Damit sind das Kraft-, Mental- und Verbindungssymbol gemeint. Das Erlernen des zweiten Grades setzt aber voraus, dass zuvor der erste Grad für eine längere Zeit praktiziert wurde. Denn der zweite Grad erweitert nur das Betätigungsfeld, indem der Schüler jedes beliebige Energiefeld über Zeit und Raum hinweg mit Reiki behandeln kann.

Der dritte Grad ist der so genannte Meistergrad. Hier liegt das Hauptaugenmerk auf dem seelischen Aspekt und dem Zugang zum astralen Bereich. Der Schüler erhält zwei weitere Einweihungen und das Meistersymbol. Damit kann er in Zukunft anderen Menschen das Reiki lehren. Wenn er sich zum Lehrer ausbilden lassen möchte, dann dauert das ein bis zwei Jahre.

Die Wirksamkeit von Reiki
Die Wirksamkeit von Reiki ist bis heute nicht wissenschaftlich belegt. Dazu durchgeführte Studien sind in ihren Ergebnissen sehr verschieden ausgefallen. So gibt es etwa klinische Studien, die die Wirksamkeit von Reiki belegen sollten. Dabei fehlte es aber entweder an einem positiven Effekt oder methodische Schwächen wurden gefunden, die darauf hindeuteten, dass das positive Ergebnis nicht mit den Wirkungen des Reiki zusammen hängen kann. In anderen Studien wiederum gab es positive Effekte auf das autonome Nervensystem. So etwa die Verringerung der Herzschlagsrate, Schmerz und Stress. Auch an Laborratten soll sich Reiki in einem Experiment positiv ausgewirkt haben.

Nach einigen Befürwortern dieser Heilmethode brauche der Mensch nicht an Reiki glauben, er müsse nur offen dafür sein.

Da Reiki keine anerkannte Behandlungsmethode der Schulmedizin ist, sollte bei ernsteren Erkrankungen stets ein Arzt konsultiert werden. Allein auf die vermeintlich heilenden Kräfte des Reiki zu vertrauen, ist nicht ratsam.
Autor: admin

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