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Die eigene Bestattung planen (Vorsorge)

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Die eigene Beerdigung zu organisieren, erscheint im ersten Moment skurril. Dennoch ist es für viele Menschen sehr wichtig, diesen Tag langfristig zu planen.








Die Formalitäten und Finanzen langfristig klären


Zu den wichtigsten Formalitäten nach dem Tod gehört auf jeden Fall das Testament, in dem der letzte Wille vermerkt ist und auch das Thema Erbe festgelegt ist, sodass Streitigkeiten unter den Erben vermieden werden. Außerdem kann eine Patientenverfügung nützlich sein. Damit nimmt man den nächsten Angehörigen im medizinischen Ernstfall die schwere Entscheidung ab, ob und wann die lebenserhaltenden Maschinen abgestellt werden. Dieser Entschluss fällt der Familie oft am schwersten, da sie nicht über Leben und Tod entscheiden können. Mit einer Patientenverfügung werden solche Fälle schon vorab geregelt, sodass die Lieben diese Verantwortung nicht mehr übernehmen müssen. Aber nicht nur solche formellen Angelegenheiten kann man vor dem Tod regeln, auch finanziell kann man langfristig Geld für die Bestattung zur Seite legen. Eine Beerdigung in Deutschland kostet durchschnittlich 6.000-8.000 Euro. Diese Summe kann nicht jede Familie stemmen, wenn ein lieber Angehöriger plötzlich verstirbt. Um die Kosten zu drücken, sind sie dann gezwungen, bei den Ausgaben für den Sarg, Grabstein und die Bestattungszeremonie zu sparen. Nicht immer ist dann noch ein würdevoller Abschied möglich. Auch hier kann man vorsorgen und mit einer Sterbegeldversicherung die Angehörigen finanziell entlasten. Auf diese Weise kann man bereits langfristig Geld ansparen und eine würdevolle Bestattung nach eigenen Wünschen planen. Welche Versicherungen im Alter außerdem relevant sind, lässt man sich am besten von einem Fachmann erklären. Es gibt nämlich zahlreiche verschiedene unwichtige und wichtige Versicherungen im Alter, von denen man die für sich passenden auswählen muss.

Die Trauerfeier als Abschied für Familie und Freunde

Auch wenn es zunächst etwas bedrückend erscheint, die eigene Beerdigung zu planen, ist es dennoch eine gute Möglichkeit, den Abschied für Familie und Freunde liebevoll zu gestalten. So halten es beispielsweise viele für eine schöne Idee, auf der Zeremonie noch einmal die Lieblingsmusik des Verstorbenen zu spielen. Diese Titel kann man bereits vorab aussuchen. Ebenso können die geladenen Personen ausgewählt werden. Nicht unwichtig ist außerdem die Trauerrede: Soll diese von einem Familienangehörigen oder engen Freund geplant werden oder doch lieber von einem Trauerredner? Wie möchte man überhaupt beerdigt werden? All das kann man bereits vor dem Tod für sich entscheiden. Mit einer Checkliste für die Trauerzeremonie kann man diese und weitere organisatorische Angelegenheiten für die Angehörigen nach dem Ableben festhalten.


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Autor: admin

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