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Neue Wohnkonzepte im Alter (Wohnen)

Der Gedanke, den Lebensabend in einem Altenheim verbringen zu müssen, erscheint den meisten Menschen eher erschreckend. Die eigene Selbstbestimmtheit gegen ein kleines Zimmer in einer Senioreneinrichtung eintauschen zu müssen, ist natürlich auch nicht besonders erstrebenswert. Manche Krankheitsbilder oder Alterserscheinungen lassen den Senioren aber kaum eine andere Möglichkeit. Allerdings gibt es in Deutschland auch immer mehr Wohnprojekte und etwaige Alternativen zum herkömmlichen Altersheim.
 

Alternative Wohnformen

Auf der Suche nach seniorengerechten, barrierefreien Wohnungen können Internetseiten wie mmonet eine Hilfe sein. Es gibt allerdings auch speziellere Wohnprojekte, die bei Immobiliensuchmaschinen wie http://www.immonet.de/ wohl eher nicht zu finden sind. Wer auch noch in einem höheren Alter so lange wie möglich selbstbestimmt und in einem lebensfrohen Umfeld wohnen möchte, der sollte sich rechtzeitig informieren und den letzten Lebensabschnitt gut vorbereiten. Es ist nämlich so, dass sich denjenigen, die bereits sehr früh mit der Planung beginnen, auch die meisten Möglichkeiten bieten. Vorab sei auch noch gesagt, dass nicht alle Altenheime dem Bild entsprechen, das die meisten Deutschen von derartigen Wohneinrichtungen haben. In vielen Fällen handelt es sich um Seniorenresidenzen mit angrenzenden Parkanlagen oder vorteilhaften urbanen Anbindungen. Das Pflegepersonal kümmert sich rührend und in der Gemeinschaft wird viel unternommen. All jenen, die trotzdem nicht in ein Altenheim ziehen möchten, stehen natürlich noch weitere Alternativen offen. Relativ bekannt ist heutzutage das Konzept des betreuten Wohnens, in dem Senioren selbstständig leben und auf Service- und Betreuungsleistungen zurückgreifen können. Diese Möglichkeit des weitestgehend selbstbestimmten Lebens wird seit einigen Jahren durch immer wieder neue, innovative Konzepte umgesetzt. Pflegebedürftige Menschen können zum Beispiel in eine ambulant betreute Pflegewohngruppe ziehen. Auch hier ist ein höheres Maß an Privatsphäre und Selbstbestimmtheit gegeben. Zum Beispiel kann man sich auch frei aussuchen, welchen „Essen-auf Rädern“-Service oder welche Therapieformen man gerne in Anspruch nehmen möchte.

Stark durch die Gemeinschaft

Eine andere Alternative ist jenen Senioren vorbehalten, die noch ein wenig rüstiger sind, aber trotzdem nicht alleine leben wollen oder können. Für diese Zielgruppe kann nach der Berufs- und Familienphase gemeinschaftliches Wohnen das Richtige sein. Hier wird die Selbstbestimmtheit dadurch gewährleistet, dass man mit mehreren Leuten zusammenwohnt und sich auch gegenseitig helfen kann. Meist gründen gleichgesinnte Senioren ganz individuelle Wohnprojekte, in denen die Hausgemeinschaft ein soziales Miteinander pflegt. Dabei kann man sich auch professionelle Hilfe bei den Beratungsstellen holen. Die Bewohner achten aufeinander, ohne sich gegenseitig zu vereinnahmen oder sich gegenseitig zu bevormunden, wie es (notgedrungen) in den Pflegeheimen ja schon mal vorkommen kann. Natürlich ist es bei so einem Projekt sehr wichtig, dass alle Modalitäten ausreichend geklärt sind.
Autor: admin

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