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Schwammtechnik (Heimwerker)

Schwammtechnik
Wer seine Wohnung verschönern möchte, kann auf eine Vielzahl an Techniken zurückgreifen. Nicht jeder möchte die Arbeit von einem Maler machen lassen, viel schöner ist es selbst Hand an zu legen und die eigenen 4 Wände in Eigenregie zu verschönern. Eine dieser Techniken ist die Schwammtechnik. Mit sehr wenig Aufwand kann auch ein Anfänger ganz erstaunliche Ergebnisse erzielen. Bei der Schwammtechnik werden auf einem einfarbigen Untergrund mit Hilfe eines Schwammes eine oder mehrere weitere Farben aufgetragen. Die Struktur des Farbauftrags wirkt dadurch wolkig und leicht, aber nicht unruhig.

Material und Werkzeug
Für den Grundanstrich der Wand kann jede handelsübliche Dispersionsfarbe verwendet werden. Der Untergrund sollte trocken und sauber sein und lose Bestandteile werden vorher abgebürstet. Die Wandfarbe kann entweder heller oder dunkler sein als der Farbauftrag der danach erfolgt, je nach der Wirkung die man erzielen möchte. Den gewünschten Farbton lässt man sich im Baumarkt mischen, oder rührt ihn mit Abtönfarbe selbst an.
Für den Grundanstrich kann eine ganz normale Farbwalze oder ein Pinsel verwendet werden, je nach Größe der zu streichende Fläche. Für die eigentliche Schwammtechnik ist ein Schwamm nötig. Er sollte aus Naturmaterialien sein, das ergibt einen feineren Farbauftrag. Also lieber ein bisschen mehr ausgeben und nicht auf den Spülschwamm aus der Küche zurück greifen!
Was den Untergrund angeht, so kann entweder direkt auf die Wand gestrichen werden, oder auch auf Raufasertapete. Hierbei ergibt sich durch die ungleichmäßige Basis eine besonders schöne Wirkung. Anders als beim Tapezieren, ist hier auch ein Anfänger im Stande, Räume die ungleichmäßige Wände haben oder Zimmer mit vielen Winkeln und Ecken ohne Probleme verschönern.

Wie kommt die Farbe an die Wand?
Die Farbe sollte nicht zu flüssig sein, sonst besteht die Gefahr, dass sie an der Wand herunter tropft. Der Schwamm wird erst mit Wasser gut angefeuchtet, er soll die eigentliche Farbe nicht aufsaugen. Dann seine Oberfläche in die Farbe tupfen und die erste Schicht der Lasur auf die Wand aufbringen. Es empfiehlt sich erst mal an einer Wand zu üben, denn wenn es nicht auf Anhieb klappt, kann das Ganze leicht wieder überstrichen werden. Aber in der Regel ist diese Art des Anstrichs sehr einfach und auch ein ungeübter Heimwerker hat das schnell raus. Ein Rechtshänder fängt am besten in der linken oberen Ecke des Raums an, ein Linkshänder in der rechten oberen Ecke und arbeitet sich von oben über die Mitte nach unten vorwärts. Danach wieder über die Mitte nach oben usw.
Nachdem die erste Schicht getrocknet ist, wird der Vorgang mit einer helleren oder dunkleren Farbe wiederholt. Dadurch ergibt sich ein sehr schöner Effekt. Die zweite Schicht kann entweder nur ganz zart aufgetragen werden, oder auch mit einer Farbe der zum Beispiel Pigmente beigefügt sind. Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt.
Autor: admin

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