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Türen aufarbeiten (Heimwerker)

Auch eine Tür sieht nicht immer schön aus und gerade im Altbau lohnt es sich, eine alte und schon viele Jahrzehnte alte Tür aufzuarbeiten. Nachkaufen kann man diese Tür in aller Regel nicht mehr und so wäre ein Verlust sehr schmerzhaft und vor allem ein teures Unterfangen.

Aufarbeiten kann man Türen in aller Regel auch selbst. Hier ist nur ein wenig handwerkliches Geschick gefragt und ein wenig Zeit sollte man hier auch mitbringen. Wenn man dann noch ein paar kleine Ratschläge befolgt, wird man sich wundern, wie schnell eine solche Tür ihr Aussehen verändern kann und wie schön die Tür werden wird.

Die richtige Vorbereitung
Vor dem Lackieren kommt natürlich die Vorbereitung. Hier muss das Türblatt ausgebaut werden und sollte auf zwei Böcke in die Waagerechte gebracht werden. Auch sollte man die Beschläge abbauen, um so besser an alle Ecken und Winkel zu kommen. Ist dies getan, kann mit der eigentlichen Vorbereitung begonnen werden.

Zunächst muss die Farbe von der Tür entfernt werden. Hier kann man mit zwei Mitteln vorgehen. Zum einen kann man die Farbe einfach großflächig abschleifen. Doch dann hätte man das Problem, das eine Menge Holz mit abgeschliffen werden würde und so Verzierungen und auch Bögen nicht mehr so schön erhalten bleiben.
Die zweite Möglichkeit stellt das Arbeiten mit einem Heißluftföhn dar. Hier kann mit einer Spachtel und einem Heißluftföhn die Farbe einfach erwärmt werden und dann großflächig abgeschabt werden. Damit lässt sich die Tür auch recht einfach von der alten Farbe befreien.

Wenn die alte Farbe verschwunden ist, kann mit dem nächsten Arbeitsgang begonnen werden. Nun muss die Oberfläche der Tür behandelt werden. Über die Jahre haben einige Macken den Weg in die Tür gefunden und diese können nun ausgebessert werden. Dazu gibt es in jedem Baumarkt eine spezielle Holzspachtel und mit dieser werden Löcher und Abplatzer einfach verschlossen. Nachdem die Spachtelmasse trocken ist, kann sie einfach mit einem feinen Schleifpapier verschliffen werden. So wird eine sehr ebene und gleichmäßige Oberfläche geschaffen.

Abschleifen sollte man die Tür nun aber auch noch im Ganzen. Hier ist mit einem feinen Schleifpapier, also 120er bis 180er Körnung, eine ebene Oberfläche herzustellen. Bei Verzierungen und Kanten ist aber Vorsicht geboten, wenn man das Ergebnis nicht ruinieren will.

Der Anstrich
Nach dem Verschleifen muss der Staub von der Tür gemacht werden. Ist die Tür sauber, kann damit begonnen werden, einen ersten Voranstrich aufzubringen. Hier sollte mit einer Rolle gearbeitet werden. Nur so kann schon mit dem ersten Anstrich eine schöne ebene Fläche ohne Nasen und Läufer produziert werden.

Nachdem der Anstrich trocken ist, muss wieder geschliffen werden. Hier wird aber ein feineres Schleifpapier benötigt. So sollte mit einem 500er Papier gearbeitet werden und die Oberfläche damit nur angeraut werden, um ein Haften der zweiten Farbschicht zu ermöglichen.

Nachdem die Oberfläche wieder angeraut wurde, kann die zweite Farbschicht aufgetragen werden. Hier braucht nicht mehr so viel Farbe verwendet werden. So sollte sich nun eine gutes Ergebnis einstellen und die Tür sollte wieder im alten Glanz erstrahlen.

Neben guten Schließzylindern spielen auch das  Türschloss eine wichtige Rolle bei dem Sicherheitskonzept eines Hauses.
Autor: admin

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